Unified SASEManaged Network

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Aryaka: Netzwerk und Sicherheit als ein verwalteter Dienst

Aryaka betreibt ein eigenes privates Backbone mit über 40 Points of Presence auf sechs Kontinenten und liefert SD-WAN und Sicherheitsfunktionen als Abonnement. Betrieb, Überwachung und Richtlinienpflege bleiben beim Anbieter. Aqaio liefert Aryaka im deutschsprachigen Raum.

  • Über 40 Points of Presence, eigenes privates Backbone
  • Verfügbarkeitszusage bis 99,999 Prozent
  • Abonnement statt Hardwarekauf

Was Aryaka von klassischem SD-WAN unterscheidet

Übliche SD-WAN-Lösungen setzen auf vorhandene Leitungen auf. Aryaka bringt die Strecke selbst mit und verbindet sie mit den Sicherheitsfunktionen.

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Privates Backbone statt offenem Internet

Der Verkehr läuft zwischen den Points of Presence über Aryakas eigenes Netz. Der Anbieter nennt eine Latenz unter 30 Millisekunden zu mehr als 95 Prozent der weltweiten Geschäftsbevölkerung.

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Ein Durchlauf für Netzwerk und Sicherheit

Die OnePASS-Architektur prüft den Verkehr in einem Durchgang, statt Pakete für Firewall, Web-Gateway und Datenabflusskontrolle mehrfach zu untersuchen. Netzwerk- und Sicherheitsregeln liegen in einem gemeinsamen Bestand.

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Verfügbarkeitszusage bis 99,999 Prozent

Für das Layer-2-Backbone sagt Aryaka 99,999 Prozent Verfügbarkeit zu, für das Layer-3-Backbone 99,99 Prozent. Überwacht und zugesichert werden außerdem Latenz, Jitter und Paketverlust.

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Betriebskosten statt Investition

Die Dienste laufen im Abonnement, Hardwarekauf und Austauschkosten entfallen. Abgerechnet wird über Standortlizenzen von bis zu 10 Mbit/s bis zu 1 Gbit/s sowie Nutzerlizenzen für den Fernzugriff.

Die Dienste im Portfolio

Aryaka bündelt das Angebot in drei Paketen: SD-WAN, Unified SASE und Advanced Security. Darunter liegen die einzeln buchbaren Dienste.

SmartConnect EZ und Pro

EZ ist der verwaltete SD-WAN-Dienst auf dem Layer-3-Backbone, für Standorte mit überwiegend Produktivitäts- und Webanwendungen. Pro nutzt das Layer-2-Netz mit WAN-Optimierung für Anwendungen mit härteren Anforderungen. Die Standortgrößen reichen in beiden Fällen von 10 Mbit/s bis 1 Gbit/s.

SmartCloud

Verbindet Standorte über das Layer-2-Backbone mit Cloud- und SaaS-Diensten, aufschaltbar in wenigen Stunden. Unterstützt werden Azure ExpressRoute, AWS Direct Connect, Google Cloud Interconnect, Oracle FastConnect, Alibaba Express Connect und IBM Cloud Direct Link, alternativ IPsec vom nächsten Standortknoten.

Firewall und Secure Web Gateway

Next-Generation-Firewall und Web-Gateway in einem Dienst, mit tiefer Paketprüfung, DNS-Filterung und selektiver TLS-Entschlüsselung. Die Reputationsdaten umfassen laut Datenblatt über 750 Millionen Domains, mehr als 32 Milliarden Adressen und über 4,3 Milliarden IP-Adressen.

Angriffserkennung, Schadsoftware und Cloud-Nutzung

Die Angriffserkennung prüft verschlüsselten und unverschlüsselten Verkehr gegen 53 Kategorien. Die Cloud-Zugriffskontrolle erkennt nicht freigegebene Anwendungen und setzt Regeln nach Anwendung, Nutzer, Aktivität, Kategorie und Standort durch.

Schutz vor Datenabfluss

Erkennung sensibler Daten über Named Entity Recognition, exakten Abgleich gegen gehashte Datenbanken, Texterkennung in Bildern und PDFs sowie Prüfung von Aufrufen an Sprachmodelle. Als Aktionen stehen Zulassen, Verwerfen, nur Protokollieren, Schwärzen und Maskieren bereit.

Fernzugriff und ZTNA

Der verwaltete Fernzugriff führt Nutzer über den nächstgelegenen Standortknoten ins Firmennetz. Universal ZTNA baut Sitzungen erst nach Mehrfaktor-Anmeldung und Prüfung des Gerätezustands auf, über gegenseitig authentifiziertes TLS 1.3 mit täglichem Zertifikatswechsel. Clients gibt es für Windows, macOS, iOS, Android und Linux.

WAN-Optimierung

Die Standortappliance arbeitet als Proxy für TLS, SMB und CIFS mit vorausschauendem Laden von Daten, dazu Entdopplung und Komprimierung in den Standortknoten, TCP- und UDP-Optimierung, Bündelung mehrerer Leitungen, Pfadauswahl und eigene Verfahren zur Korrektur von Paketverlusten.

KI-Dienste

AI>Perform bindet öffentliche und private Sprachmodelle sowie GPU-Kapazität an das Backbone an. AI>Observe liefert Erkennung mit Zuordnung zu MITRE ATT&CK und über 100 vorgefertigten Berichten. AI>Secure findet nicht freigegebene KI-Anwendungen und blockiert Angriffe über manipulierte Eingaben.

Technik und Betrieb

Am Standort steht eine Aryaka-Appliance, im Netz die Standortknoten mit dem doppelten privaten Backbone, gesteuert aus dem Portal MyAryaka und den Betriebszentren.

Standortappliances

Die Reihe reicht vom kleinen Modell für Standorte bis 150 Mbit/s bis zum großen Modell für bis zu 3 Gbit/s. Ab dem mittleren Segment gibt es Kupfer- und Glasfaseranschlüsse sowie die Möglichkeit, virtuelle Maschinen oder Container direkt auf der Appliance zu betreiben.

Netz und Abdeckung

Über 40 Standortknoten in Wirtschaftsmetropolen auf sechs Kontinenten, in Asien unter anderem Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong, die Aryaka mit lokalen Partnern im Land betreibt. Weitere Knoten lassen sich bei Bedarf in einer bestimmten AWS- oder Google-Cloud-Region aufschalten, wenn Daten dort bleiben müssen.

Portal und verwalteter Betrieb

MyAryaka ist das Portal für Verwaltung, Auswertung und Richtlinien über alle Dienste hinweg. Aryaka betreibt den Dienst rund um die Uhr aus eigenen Betriebszentren und ergänzt ihn um Erstkonfiguration der Sicherheitsdienste, Installation vor Ort und Beschaffung der Anschlussleitungen.

Zertifizierungen

Aryaka weist einen SOC-2-Type-II-Bericht nach SSAE 18 und die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 aus. PCI DSS, HIPAA und DSGVO adressiert der Anbieter über Funktionen der Dienste, nicht als eigene Zertifizierung.

Typische Einsatzszenarien

MPLS im Standortnetz ablösen

Standorte wechseln schrittweise auf SmartConnect, während der Parallelbetrieb mit vorhandenen MPLS-Strecken während der Migration möglich bleibt.

Standorte in China anbinden

Werk oder Vertriebsbüro erreichen europäische Anwendungen über die Knoten im Land. Für eine Übertragung von 100 MB von Peking nach Azure Westeuropa nennt Aryaka 1:59 Minuten gegenüber 8:42 Minuten über das offene Internet.

Microsoft 365 und Teams beschleunigen

Aryaka ist ExpressRoute-Partner und peert direkt in die Microsoft-Cloud. Der Anbieter nennt 300 Prozent schnellere OneDrive-Uploads und bis zu 89 Prozent weniger übertragene Daten ohne zusätzliche Bandbreite.

Zugriff für verteilte Teams

Universal ZTNA prüft Identität und Gerätezustand vor jeder Sitzung und ersetzt VPN-Konzentratoren an den Standorten. Der Zugriff ohne Client deckt Dienstleister ohne verwaltetes Gerät ab.

Cloud-Projekte aufschalten

Neue Cloud-Regionen oder SaaS-Dienste werden über SmartCloud in Stunden angebunden, per Direktverbindung oder IPsec vom nächsten Knoten.

Datenabfluss bei KI-Nutzung verhindern

Die Datenabflusskontrolle und AI>Secure prüfen Eingaben und Aufrufe an Sprachmodelle auf sensible Inhalte und maskieren oder blockieren sie, bevor sie ein externes Modell erreichen.

Auf einen Blick

KategorieUnified SASE as a Service, verwaltetes Netzwerk, SD-WAN-Ablösung
Standortknotenüber 40 in Wirtschaftsmetropolen auf sechs Kontinenten
Latenzunter 30 Millisekunden zu mehr als 95 Prozent der weltweiten Geschäftsbevölkerung
Verfügbarkeitszusage99,999 Prozent für das Layer-2-Backbone, 99,99 Prozent für das Layer-3-Backbone
ChinaKnoten in Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong, im Land mit lokalen Partnern betrieben
Backbonedoppeltes privates Netz mit Layer-2- und Layer-3-Vermaschung
Standortappliancesvon 150 Mbit/s bis 3 Gbit/s, ab dem mittleren Modell mit Virtualisierung auf dem Gerät
LizenzgrößenStandortlizenzen von bis zu 10 Mbit/s bis zu 1 Gbit/s, dazu Nutzerlizenzen
Cloud-AnbindungenAWS, Azure, Google Cloud, Oracle, Alibaba, IBM
ZertifizierungenSOC 2 Type II nach SSAE 18, ISO/IEC 27001
Bezugüber Aqaio als Distributor

Unterlagen und Teststellung

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Häufige Fragen zu Aryaka

Was bedeutet Unified SASE as a Service?

Aryaka liefert SD-WAN und Sicherheitsfunktionen als einen verwalteten Dienst über eigene Knoten und ein eigenes Backbone, statt Software für Kundenhardware zu lizenzieren. Die OnePASS-Architektur prüft den Verkehr in einem Durchlauf und greift auf einen gemeinsamen Regelbestand zu. Verwaltung und Auswertung laufen über das Portal MyAryaka.

Worin unterscheiden sich SmartConnect EZ und Pro?

EZ setzt auf das Layer-3-Backbone und richtet sich an Standorte mit überwiegend Produktivitäts-, Web- und Cloud-Anwendungen. Pro nutzt das Layer-2-Netz mit WAN-Optimierung und gleichmäßiger Übertragungsqualität. Die Standortgrößen sind identisch und reichen von 10 Mbit/s bis 1 Gbit/s.

Welche Verfügbarkeit sagt Aryaka zu?

Für das Layer-2-Backbone 99,999 Prozent, für das Layer-3-Backbone 99,99 Prozent. Als Dienstgüte überwacht und verwaltet Aryaka zusätzlich Latenz, Jitter und Paketverlust.

Wie schnell ist ein neuer Standort produktiv?

Aryaka nennt für die Standortbereitstellung Stunden bis Tage, gestützt auf die vorkonfigurierte Appliance. Cloud- und SaaS-Anbindungen lassen sich in wenigen Stunden aufschalten. Für Installation vor Ort und für Design und Erstkonfiguration der Sicherheitsdienste gibt es eigene Leistungen.

Welche Nachweise hat Aryaka?

Einen SOC-2-Type-II-Bericht nach SSAE 18 und die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001. PCI DSS, HIPAA und DSGVO adressiert Aryaka über Funktionen der Dienste, etwa Richtlinien gegen Datenabfluss und über 100 vorgefertigte Berichte, nicht als eigene Zertifizierung. Für die Datenhaltung lassen sich Knoten in einer bestimmten Cloud-Region aufschalten.

Wie löst Aryaka die Anbindung von China?

Über eigene Knoten in Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong, gemeinsam mit lokalen Partnern betrieben, um die dortigen Vorgaben einzuhalten. Der Verkehr verlässt das Land über das private Backbone statt über die offene Internetstrecke.

Welche Vertragsmodelle gibt es?

Alle Dienste laufen im Abonnement über Standort- und Nutzerlizenzen. Neben dem Standardmodell gibt es ein flexibles Modell, bei dem zusätzlicher Verbrauch bereits gebuchter Dienste monatlich nachträglich abgerechnet wird. Zusatzdienste setzen ein bestehendes Abonnement voraus. Die Konditionen für den deutschsprachigen Raum bekommen Sie über uns.

Wie starten wir?

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